Januar 19th, 2012 by Knut Meinke
brauch nur die augen zu schließen
und liebeslieder regnen vom himmel
pralle liebesworte fallen tosend
vor verlangen platzend - auf schorfigen grund
- unweigerlich dem tot entgegen.
tobsucht im magen, wild
wie motten im heißen sommersturm
in hoffnungsvoller extase fort gespühlt
sich’rem hafen entrissen auf wütende See hinaus
- unweigerlich dem tot entgegen.
mein herz geschwollen, reibt sich wund
alten narben, blutend aufgerissen
vom nagel - rostig [...]
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Dezember 19th, 2011 by Knut Meinke
Die grelle Lampe wirft nur Schemen durch meine Augen auf das Gedankenrudel. Krallen wetzend lauert es. Leftzen leckend schleicht es. Mein Wille hetzt es blutdurstig in den Vordergrund. [Atemloses Wimmern] Es springt zurück in die Dunkelheit. Dort lacht es geifernd. Lacht und wartet auf den nächsten Augenblick. Töten kann es mich nicht, den ich bin [...]
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September 6th, 2011 by Knut Meinke
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Juli 27th, 2011 by Knut Meinke
Im Welltraum steht ein Schaf. Das Schaf ruft nach dem Graß. Das Graß ist gerade taub, so geht das Schaf auf Raub. Im Welttraum steht ein Schrank, der ist ziemlich krank. Im Schrank hängt eine Knarre die macht den Schrank ganz kirre. Das Schaf das raubt die Knarre und steigt in seine Karre. Das Schaf [...]
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Januar 12th, 2011 by Knut Meinke
Der Mondschatten schneidet aus der Nacht ein Hasenloch. Eine Drecknarbe im fahlen Fetzen Grün hinter dem Haus. Schlaflos klimpert der Wind Altglas auf dem Balkon. Weit weg, ein Echo in den verlassenen Straßen. Ein Lachen ohne Antwort. Ein Lachen - gerade aufwachend aus dem Rausch von Farbe, Klang und Körper. Da ist es noch einmal! [...]
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